Feste Fahrbahn-System RHEDA CITY: zuverlässig, unsichtbar, perfekt

Die Vorteile dieses Fahrwegs bestehen darin, dass man sie nicht bemerkt: Das Feste Fahrbahn-System RHEDA CITY ist nahezu wartungsfrei, bietet perfekten Fahrkomfort, ist hochbelastbar und sicher. RHEDA CITY funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie alle Systeme der RHEDA-Familie. Das System wurde jedoch speziell für den ÖPNV ausgelegt und eignet sich besonders für den Einsatz bei Straßen- und Stadtbahnen. RHEDA CITY zeichnet sich durch eine einfache Aufbautechnik aus: Modifizierte Zweiblockschwellen mit Gitterträgern erleichtern den Einbau und sichern gleichzeitig ein präzises Spurmaß. Weitere Vorteile liegen in der monolithischen Struktur der Fahrbahnplatte und der geringen Aufbauhöhe. Bei RHEDA CITY hört die Bauweise nicht im Gleis auf: auch Weichen sind in der gleichen Technik integrierbar.
RHEDA CITY kann wahlweise mit Asphalt, Beton oder Pflaster eingedeckt werden. Und wer lieber auf grünen Wegen unterwegs ist, für den ist RHEDA CITY GRÜN die sympathische Alternative.

Die Vorteile:

  • Einfacher, transparenter Systemaufbau
  • Perfekte Gleislage
  • Kompatibilität zum Straßenbau
  • Präzision von Spur und Gleisgeometrie durch die Querschwelle
  • Kraftschlüssige Verankerung des Gleisrostes
  • Kein unkontrollierter Wärmeeintrag in den Gleisrost durch Unterguss
  • Monolithische Bauweise durch optimierten Systemaufbau mit hoher Verbundqualität
  • Definierte Elastizität des Gleises durch Einsatz von vorgefertigten Teilen
  • Elastische oder kontinuierliche Lagerung der Schiene möglich
  • Verzicht auf Spurstangen
  • Hohe Sicherheit und Langlebigkeit
  • Einhalten der Anforderungen an die elektrische Isolierung
  • Bauen und Fahren ist möglich

Neuer Beton für die Fahrbahnlösung RHEDA CITY

RAIL.ONE hat gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Rosenberg einen speziellen Faserbeton entwickelt. Dieser entspricht einem bewehrten Beton gemäß den europäischen und deutschen Normen und weist hinsichtlich der Anforderungen an den Fahrbahnbeton des RHEDA CITY-Systems gleichwertige oder höherwertige Eigenschaften auf. Schwerpunkt der Entwicklung ist, die Kompatibilität zwischen dem Signalsystem und der Fahrbahn sicherzustellen. Darüber hinaus sollen die Kosten hinsichtlich der Bewehrung und deren Einbau reduziert und der Materialaufwand so gering wie möglich gehalten werden.

Im Oktober 2010 wurde im Straßenbahnnetz der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erstmalig ein Gleis auf einer Brücke mit dem System RHEDA CITY unter Verwendung des neu entwickelten Kunststofffaserbetons ausgeführt. Nach mehr als zwei Jahren Regelbetrieb unter zum Teil extremen Witterungsverhältnissen (bis zu -20 Grad Celsius über einen längeren Zeitraum) weist der Kunststofffaserbeton keine erkennbaren Beeinträchtigungen auf. Darüber hinaus haben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) als erstes Verkehrsunternehmen in Deutschland die Verwendung des Kunststofffaserbetons im eigenen Streckennetz als Standardbauweise umgesetzt. Die Hintergründe sind, wie bei jedem Bauvorhaben, die Kosten für Neubaustrecken zu minimieren und gleichzeitig die Qualität auf gleichbleibendem Niveau zu halten oder gar zu erhöhen.

Vorteile des Kunststofffaserbetons gegenüber einem System mit Stahlbewehrung:

  • Vollständige Signalverträglichkeit des Festen Fahrbahn-Systems
  • Entfall von Erdungsmaßnahmen bei einer Gleichstromversorgung
  • Reduzierung der Installationszeiten des Gleises
  • Reduzierung der Transportkosten (Entfall des Transportes des Bewehrungstahls)
  • Schonung der Umwelt durch die Reduzierung der Transporte auf der Straße
  • Schonung der Stahlressourcen

 

 

Beispielhafte Projekte

  • Edinburgh, Schottland  

    Der Edinburgh Tram Link – eines der größten Infrastrukturprojekte Schottlands – verbindet den Flughafen mit dem Stadtzentrum. Im Auftrag von BAM Rail bv lieferte RAIL.ONE unter anderem über 15 km RHEDA CITY Gleis mit unterschiedlichen Eindeckungen sowie 3 Kilometer begrüntes Gleis. Darüber hinaus war RAIL.ONE innerhalb des Design-Teams von BAM Rail bv für die Planung des Gleisbaus zuständig. 

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  • Dublin, Irland 

    In Dublin wurde das System RHEDA CITY für die Erweiterung des Straßenbahnnetzes auf der Strecke Dublin LUAS A1 – Abschnitte 401 und 402 - eingesetzt. RAIL.ONE lieferte für dieses Projekt an die niederländische Baufirma BAM Irland rund 8,1 km System RHEDA CITY, davon etwa 5,6 km eingedecktes Gleis sowie 2,5 km offenes Gleis. Darüber hinaus wurden Weichenschwellen für die geplanten Straßenbahnweichen geliefert.

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  • Warschau, Polen 

    Für die Erneuerung verschiedener Straßenbahnlinien in Warschau wurde RAIL.ONE neben der Lieferung von mehr als 26 km RHEDA CITY Gleis auch mit dem Engineering und der Qualitätsüberwachung beauftragt. 

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  • Chur, Schweiz 

    Der Bahnhof von Chur ist die Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs. Im Zuge der Umgestaltung des Bahnhofvorplatzes wurden auch die Gleisanlagen der Chur-Arosa-Bahn verlegt. Zum ersten Mal kam in der Schweiz das Feste Fahrbahn-System RHEDA CITY zum Einsatz. Neben der Lieferung der Gleis- und Weichenschwellen zeichnete RAIL.ONE auch für die Systemüberwachung verantwortlich.

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  • Projekte in Deutschland 

    Bereits Ende der 90er Jahre wurden in enger Zusammen-arbeit mit den Berliner und Dresdner Verkehrsbetrieben spezifische Systeme der Bauart RHEDA CITY für diese Städte entwickelt.

    Auch zahlreiche weitere Städte, wie z. B. Köln, Mannheim oder Nürnberg, setzen bei ihren Fahrbahnsystemen RHEDA CITY ein.

    Mittlerweile wurden über 200 Kilometer Gleis der Systemvarianten RHEDA CITY und RHEDA CITY GRÜN in Deutschland eingebaut und das System als Standardbauart erklärt.

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